Markus Langer

Markus Langer

Wie behalten wir als Menschen die Kontrolle über KI? Diese Frage treibt meine Forschung an der Schnittstelle von Psychologie und Künstlicher Intelligenz — von der menschlichen Aufsicht über KI-Systeme über KI-unterstützte Entscheidungen bis zur Zukunft der Arbeit. Ebenso beschäftigt mich, was der Einsatz von KI mit uns macht — wie er unser Erleben, unsere Zusammenarbeit und unsere Beziehungen verändert.

Aktuell

  • Im Februar 2027 erscheint mein Buch Der KI bist du egal – Warum wir uns Maschinen anvertrauen und was das mit uns macht im Kösel-Verlag.
  • Wer sich dafür interessiert, wie KI die Belastungen im Arbeitsalltag verändert, findet die Antworten in unserem Whitepaper für die VBG: Langer und Kluge (2026).
  • Für das Special Issue „The Generative Workplace“ bei Personnel Psychology läuft der Call for Papers – Beiträge sind willkommen.

Überblick

Meine Forschung dreht sich um menschliche Aufsicht über KI und KI-unterstützte Entscheidungsfindung, um die Zukunft der Arbeit mit KI und darum, wie KI Belastungen und Ressourcen am Arbeitsplatz verändert — untersucht in Anwendungsfeldern wie Personalauswahl, Medizin und Recht. Die Auswirkungen von KI müssen dabei aus verschiedenen Perspektiven beurteilt werden. Das betrifft die Nutzer, die mit solchen Systemen arbeiten, aber auch diejenigen, die von KI-Entscheidungen betroffen sind. Damit untrennbar verbunden ist die Frage, was der Einsatz solcher Systeme mit uns selbst macht: mit dem, was wir uns noch zutrauen, wie wir zusammenarbeiten und wie wir einander begegnen.

Ein Begriff zieht sich durch all das: Verantwortung. Maschinen können Aufgaben übernehmen, Verantwortung bleibt bei Menschen, und darin liegt der zentrale Unterschied, der auch dann bestehen bleibt, wenn KI-Systeme immer mehr können. Verantwortungsvolle KI-Gestaltung heißt für mich deshalb: Technik so bauen und einsetzen, dass Menschen diese Verantwortung auch tatsächlich wahrnehmen können.

Weil sich das nicht aus einer Disziplin heraus lösen lässt, arbeite ich in interdisziplinären Teams mit Informatik, Ethik und Rechtswissenschaft. Dabei geht es mir darum, Psychologie als zentrale Disziplin für eine gute KI-Entwicklung zu positionieren — in der Lehre, in der Wissenschaftskommunikation und in der Beratung von Wirtschaft und Politik.

Ausführlicher steht das unter Forschung und Publikationen.

Ich gebe regelmäßig Interviews, halte Vorträge und arbeite an der Schnittstelle zur Politik, unter anderem für die Europäische Kommission und Bundesministerien. Eine Übersicht findet sich unter Öffentlichkeit und Transfer.

Nachwuchsförderung ist für mich eine zentrale Motivation meiner Arbeit, mehr dazu unter: Lehre und Betreuung. Meine Auszeichnungen, Engagement in der wissenschaftlichen Community und Herausgeberschaften finden sich unter Auszeichnungen und Engagement. Meine Karrierestationen, Ausbildung und Projekte finden sich unter CV.